Rollin‘ Forward – Scheingenauigkeit vermeiden und schneller werden im Controlling

Controlling auf der Überholspur? Nun, Hannover ist der Heimathafen von VW Nutzfahrzeuge. Vom VW Caddy, über die Transporter der T-Reihe bis hin zum geländegängigen Pick-Up Amarok mischt die Nutzfahrzeugsparte der Volkswagen-AG in einem umkämpften Marktsegment führend mit und bedient dabei keineswegs nur Aussteigerträume vom Surfer-Mobil, sondern verleiht einer Hauptsäule der Wirtschaft  der Logistik  ein entsprechendes Fundament.

Doch das ist nicht der alleinige Treiber für das Geschäft mit den Nutzfahrzeugen. Julian Höfers aus der FP&A-Abteilung von Volkswagen Nutzfahrzeuge gibt im Interview mit Valsight Einblicke ins Controlling des Konzerns.

Die Logistik ist das Rückgrat der Wirtschaft. Aber was treibt eigentlich das Geschäft mit Nutzfahrzeugen an? Und wie weit ist die digitale Transformation im Konzern-Controlling vorangeschritten?  Um das herauszufinden, haben wir uns auf den Weg nach Hannover gemacht.

 Julian Höfers ist Controller bei VW Nutzfahrzeuge und mit jungen 29 Jahren ein echter Digital Native. Bereits in seiner Kindheit wurde er mit Computern konfrontiert und hat mit 15 Jahren seine ersten Webseiten mit HTML gebaut. So richtig, findet er, hat sich die Kraft der Digitalisierung aber erst mit On-Demand-Innovationen wie Netflix oder Spotify herauskristallisiert.

Jetzt das Interview in voller Länge ansehen:

Kann man Controlling eigentlich auch digital denken, oder muss man das vielleicht schon längst?  


Bereits seit den 80er-Jahren ist das Controlling durch die Nutzung von Excel ‚digitalisiert‘ und somit könnte man vielleicht sogar meinen, dass das Controlling eigentlich ein versteckter Innovationstreiber ist. Viel hat sich dann aber leider nicht mehr getan. Bereiche wie Marketing oder Sales sind heute auf dem digitalen Vormarsch, dabei sollte besonders das Controlling einen Schritt voraus sein. Als „zentrale Datenkrake“ stellt es einen besonders umfassenden Arbeitsbereich im Unternehmen dar. Davon ausgehend kann eine Menge entstehen und andere Bereiche stark beeinflusst werden. Doch was treibt die Innovation im Unternehmen an? 
Denkt man an Innovationstreiber der Digitalisierung im Jahr 2020, fällt einem wahrscheinlich zuerst die Corona-Pandemie ein. Nahezu jede Branche stand vor der Herausforderung innerhalb kürzester Zeit, digitale Lösungen für ein noch nie dagewesenen Zustand zu finden und effizient umzusetzen. Julian Höfers fallen diesbezüglich sowohl positive, als auch negative Effekte auf. Mit Sicherheit habe Corona mehr digitale Lösungen und eine verstärkte moderne Kommunikation in Unternehmen hervorgebracht, doch in vielen Branchen habe dies auch Liquiditätsprobleme verursacht, welche wiederum ein Hemmnis für die Finanzierung digitaler Innovationen sein können. 

Digitale Innovationen braucht es im Controlling allerdings genau dort, wo die Zahlen immer vielschichtiger werden und eine Komplexitätsreduktion unumgehbar ist. 

Auch bei VW Nutzfahrzeuge muss das Controlling stets auf Veränderungen und Wandel reagieren, so wie es gerade bei der Elektrifizierung der Nutzfahrzeuge der Fall ist. Der Datenumfang im Controlling wird immer größer und es fällt zunehmend schwerer sich hierbei auf die wichtigsten Treiber zu fokussieren. 

Mit Valsight möchte VW daher im Controlling „Scheingenauigkeit vermeiden und schneller werden“. 

Die Ad-hoc Umsetzung von Szenarien und Simulationen soll hier die Planung erleichtern und Julian Höfers findet, dass man in Valsight mit wenig Aufwand viele Szenarien durchspielen kann – genau dass was sie sich für das Controlling gewünscht haben.  

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