Corona-Shutdown: Mit Valsight durch die Krise

Die Covid-19-Pandemie und der einhergehende Shutdown haben schwerwiegende Folgen für die deutsche Bevölkerung und Volkswirtschaft. Die Wirtschaftsweisen prognostizieren einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zwischen 2,8 und 5,4 Prozent. Danach dürfte das BIP weniger schrumpfen als zur Zeit der Finanzkrise 2008/2009. Deutlich drastischer sieht das Ifo-Institut die Auswirkungen der Corona-Krise: Bei einem Shutdown von drei Monaten soll das BIP zwischen 10,0 und 20,6 Prozent je nach Szenario sinken. Sollte der Einbruch des BIP von 20 Prozent eintreffen, werden die Kosten alles übertreffen, was aus Wirtschaftskrisen und Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist. 

Derzeit kann niemand abschätzen, wie lange die Krise noch andauern wird. Doch eins steht fest: In dieser unsicheren Zeit müssen Manager stärker denn je ihr Unternehmen zukunftsorientiert steuern, um den Liquiditätsbedarf und Wettbewerbsvorteil zu sichern. Das Controlling unterstützt dabei als kompetenter Partner mithilfe von finanziellen Szenarien und Prognosen das Management bei wichtigen Entscheidungen.

Die aktuellen Entwicklungen im Falle des Coronavirus stellen das Controlling vor gravierenden Herausforderungen: Forecasts müssen ad-hoc aktualisiert, verschiedene Szenarien in Echtzeit modelliert und Rechenmodelle bei Bedarf flexibel angepasst werden. Um diese Aufgaben zu meistern, müssen Controller vor allem effizient, flexibel und transparent agieren. Nur so können Unternehmen für alle Eventualitäten in der Corona-Krise gewappnet sein und sogar gestärkt aus ihr hervorgehen.

Effizienter Arbeiten durch What-if-Simulationen

In erster Instanz muss in dieser wirtschaftlich herausfordernden Krise schnell und effizient die zukünftige Liquidität des Unternehmens auf Basis unterschiedlicher Prämissen ermittelt werden. Konkret simulieren Controller verschiedene Liquiditätsszenarien zu unterschiedlichen Shutdown-Zeiträumen und führen finanzielle Stress-Tests durch. Lange Abstimmungsprozesse mit IT-Abteilungen oder externen Beratern verlangsamen den Rechenprozess und somit auch eine schnelle Entscheidungsfindung. Controller müssen daher in der Corona-Krise soweit es geht autonom und unabhängig handeln. Auch Excel-Tabellen, die lange zum Bearbeiten, Berechnen und Speichern von Simulationsmodellen benötigen, bremsen aus. Daher empfiehlt es sich, in dieser kritischen Situation professionelle Self-Service-Lösungen zu verwenden, die Controller bei der selbständigen und effizienten Simulation von Finanzszenarien in Echtzeit unterstützen.

Größere Entschlossenheit durch mehr Transparenz

In dieser risikobehafteten Zeit sorgen wenig detailreiche, intransparente und schwer nachvollziehbare Rechenmodelle für noch mehr Unsicherheiten bei der Entwicklung von konkreten Handlungen und lenken oft von relevanten Diskussionen über Gegenmaßnahmen ab. Daher ist es für Controller umso wichtiger, mit detaillierten und vollständig nachvollziehbaren Simulationsmodellen zu arbeiten, die auch für Fachfremde verständlich sind. Ein transparentes Simulationsmodell bildet folgende Punkte visuell und plausibel ab:

  • alle einbezogenen Annahmen (z.B. Wechselkurs, Wachstumsrate, Länge des Shutdowns, etc.),
  • die Ursachen-Wirkungsbeziehungen des Geschäftsmodells (abgebildet in Rechenweg und -formel) und
  • die Resultate in sämtlichen erforderlichen Dimensionen je Szenario.

Für alle Eventualitäten gewappnet durch hohe Flexibilität

Controller müssen auf die dynamischen Entwicklungen flexibel und fortlaufend reagieren, um für alle möglichen Szenarien in der andauernden Covid-19-Pandemie gerüstet zu sein. In Krisenmanagement-Meetings müssen sie ad-hoc monatliche oder quartalsweise Forecasts aktualisieren, verschiedenen Szenarien in Echtzeit „durchspielen” und bei Bedarf das Simulationsmodell schnell anpassen. Excel-Tabellen stoßen dabei oft an ihre Grenzen: Die Rechenmodelle werden bei detaillierten Anforderungen zu komplex, Grafiken lassen sich nur mühselig aufbauen und die Berechnung und Speicherung von großen Dateien ist sehr zeitraubend. Daher benötigen Controller in dieser kritischen Zeit dringender als je zuvor die Unterstützung von komplementären, spezialisierten IT-Lösungen, um Szenarien flexibel und in Echtzeit zu modellieren und visualisieren. Diese Notwendigkeit wird von unseren Kunden bestätigt:

Wenn ich jetzt eine Abfrage über Excel starten müsste, wäre das eine Katastrophe und ich würde nicht schnell genug bzw. gar keine Rückmeldungen erhalten. So kann ich schnell, flexibel und dynamisch Szenarien für die aktuelle Situation vorbereiten, Maßnahmen einstellen, diskutieren und der Leitung Entscheidungsgrundlagen präsentieren.

Sascha Kaczmarek, Performance Controlling bei Siemens AG

Wir befinden uns gemeinsam in einer Situation, die so noch nie da gewesen ist. Als Maßnahme zur Unterstützung bieten wir daher unsere spezialisierte IT-Lösung für drei Monate kostenlos an. Um Ihren Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu halten, setzen wir zudem ein erstes Simulationsmodell für Sie auf, welches sich intuitiv bedienen und einfach anpassen bzw. erweitern lässt. Unser Expertenteam hilft Ihnen beim Onboarding. Bei Interesse schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns, Sie mit unserer Lösung in der Corona-Krise zu unterstützen!