3 Zahlen – Steffen Wathling

Steffen Wathling

Seit Anfang August 2020 ergänzt Steffen das Valsight-Team. Er verantwortet das Produkt Management und formt aus vielen Ideen und Anforderungen eine ganzheitliche Produktstrategie.

Mit seinem verschmitzten Lächeln vergleicht er die Valsight-Software gerne mit einer Durchleuchtungsmaschine für komplexe Fragestellungen. Welches Unternehmen kann schon von sich behaupten, die Zukunft der agilen Unternehmensplanung mitzugestalten? In einer so volatilen und komplexen Zeit sei es nötiger denn je in pragmatischen Szenarien zu denken, statt die Augen zu verschließen und den Kopf nicht in den Sand zu stecken – Diese Zuversicht begeistert mich!

Und damit wir noch ein bisschen mehr über ihn erfahren, haben wir ihn gebeten, sich in drei Zahlen vorzustellen.

Drei Zahlen: Steffen Wathling

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Mein Lieblings-Fortbewegungsmittel heißt Brunhilde, hat zwei Reifen und ist mattschwarz lackiert: mein Fahrrad. Ich nutze sie nicht nur für meinen täglichen Arbeitsweg, sondern gerne auch für die ein oder andere Reise. Schließlich gibt es in meinen Augen nichts Schöneres, als aus eigenem Antrieb die Welt zu erkunden (in jedem Sinne).

Angefixt wurde ich vor vielleicht vier oder fünf Jahren. Da bin ich mit meinem Bruder Niklas von Hamburg nach Cuxhaven gefahren. Und dann nach Wien. In Bremen begegneten wir einer alten Dame, die uns fragte, wohin wir denn unterwegs seien. Nach Wien, entgegneten wir. Natürlich ließen wir es wie selbstverständlich klingen. Da brauchen Sie sicher zwei Wochen, schätze die Frau. Eher vier, waren wir der Meinung. Ah, radeln Sie auch wieder zurück?, fragte sie ziemlich schlagfertig zurück.

Nach unserer Wien-Tour haben wir auch noch eine Tour vom Bodensee nach Salzburg gemacht und auch mein Stadtradeln-Score kann sich sehen lassen. Auch ein nächster Urlaub mit dem Rad steht in Planung. Hoffentlich können wir im Sommer 2021 mit den Rädern nach Skandinavien hoch fahren. Also Niklas, Brunhilde und ich.

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So viele Sekunden dauert das Lied This is what you are. Diese Hymne für alle, die ihre Gedanken mal ausschalten möchten und stattdessen ihre Seele mit Lebensfreude aufladen wollen, stammt von dem italienischen Soul-Sänger Mario Biondi.

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Den ich wahrscheinlich nie kennengelernt hätte, wenn nicht auf einer Familienfeier zu ziemlich später Stunde ein ziemlich alter Freund meiner Eltern diesen Song aufgelegt und unter der winzigen Discokugel dazu getanzt hätte. Seitdem bedeutet dieses Lied für mich Lebensfreude und Spaß.

 

Ich lege den Song nun auch bei sich bietenden Gelegenheiten auf. Zum Beispiel, wenn ich meine Uni-Freunde treffe. Nach unserem Studium in Bamberg haben wir uns über die halbe Welt verstreut – alle zwei oder drei Monate treffen wir uns nun, jedes Mal in einer anderen Stadt.

Mittlerweile kennen meine Freunde schon meinen Impuls, Mario Biondi aufzulegen – und lassen mich dankenswerterweise gewähren.

1,5

Ebenfalls nach musikalischer Untermalung schreit mein anderes Hobby: das Kochen. Aber gut Ding will Weile haben. So circa 1,5 Stunden. Das gilt zumindest, wenn ich mich in der Küche an meinem Lieblingsessen versuche: Lasagne.

Eine gute Ragú hat eher Album-Länge, ist eher Ausdauersport als Sprint. Glücklicherweise sind hier ein paar Gläser Wein erlaubt. Für die Soße UND den Koch! Und auch sonst ist schummeln erlaubt: Die obligatorische Béchamel-Sauce wird von mir gedopt. Auch wenn ich es mittlerweile hinbekommen hab, Butter, Mehl und Milch ohne Klumpen zu perfekter Béchamel zu quirlen, bevorzuge ich fast die Alternative aus Frischkäse, Muskat und geriebenem Käse. Die Konsistenz ist ähnlich, die Wirkung identisch, der Geschmack halt noch was geiler.

Die Bolognese mach ich dafür klassisch. Wobei mich die Naumann-Küche tatsächlich inspiriert hat, es mal mit einer Kürbis-Lasagne zu probieren. Danke, Nachbarn!

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